Gartentipps

Ableger von Geranien o.ä, die frostfrei überwintern müssen, dürfen nicht zu warm stehen. Wenn die Temperatur regelmäßig über 15 Grad steigt, entwickeln sie sich so schnell, dass sie schon vor Mitte Mai ins Freie müssen. Geben sie den Ablegern deshalb einen hellen und vor allem kühlen Standort und vorläufig wenig Wasser. Bunte Geranien neigen dazu, zu lang und zu schlaff zu wachsen, deshalb sollten einmal die Spitzen gekürzt werden. 

Zur Abdeckung von frostempfindlichen Pflanzen eignen sich Fichtenzweige besser als Tannen, weil die Fichten durch das Abwerfen der nadeln für eine schrittweise Gewöhnung an die Lufttemperaturen sorgen.

Lagern sie Kartoffeln und Äpfel in einem Raum, denn die Kartoffeln treiben dann weniger schnell aus. Man vermutet, dass dies auf Stoffwechselprozesse bei den Äpfeln zurückzuführen ist, die sie mit ihrem Duft verströmen.

Geben sie ihren winterblühenden Begonien, auch wenn sie in warmen, trockenen Zimmer stehen nur wenig Wasser.

Bei holzigen Pflanzen weiß man oft nicht, ob sie abgestorben oder noch am Leben sind. Kratzen sie mit dem Fingernagel etwas von der Rinde ab. Wenn das Bastgewebe grün ist, lebt die Pflanze noch.

Bei starkem Frost werden die Brombeerruten abgebunden, flach auf die Erde gelegt, und mit Stroh abgedeckt. Im Frühjahr binden sie die Ruten wieder hoch.

Winterblühende Heidearten, vor allem wenn sie in Kästen stehen, müssen regelmäßig gegossen werden. Bei Frostwetter muss man allerdings vorsichtig sein und darf nicht zu reichlich wässern. Eine Schicht Torfmull schützt sie und hält die Feuchtigkeit ab.

Fruchtwechsel im Gemüsegarten vorsehen. Der Anbauplan sollte so variiert werden, dass Blattstängel, Wurzel- und Zwiebelgewächse jedes Jahr ihren Standort wechseln, das hat den Vorteil, dass die einzelnen Arten immer wieder einen Boden bekommen, der noch nicht von ihnen ausgelaugt ist.

Zwischen den aufgehenden frühen Zwiebelgewächsen wie Narzissen und Tulpen Kerndünger  streuen und mit dem Handrechen in den Boden einarbeiten. Achten sie darauf, dass Dünger nicht auf die Blätter gerät. Der Dünger dringt schneller ins Erdreich ein, wenn man ihn ein wenig eingießt.

Mischen sie einmal Blüten von Gänseblümchen in den Salat. Sie haben eine blutreinigende Wirkung und erhöhen ihre Widerstandskraft gegen Erkältung.

Bananenschalen nicht wegwerfen. Sie eignen sich als Zugabe an mineralreichen Bodendünger, speziell für Rosen.

Für Tulpen in der Vase dürfen sie kein frisches Wasser verwenden. Es gibt als sogenannte Tulpennahrung Zusätze für das Wasser, das die Lebensdauer der Schnittblumen verlängert.

Alle Stauden, die nicht im Frühjahr blühen, können Anfang April gepflanzt werden. Trockene Wurzelstöcke vor dem Einpflanzen in einem Eimer mit Wasser tränken. Für Ziergrasstauden ist der April ebenfalls der beste Pflanzmonat. 

Sie können das angenehme mit dem Nützlichen verbinden und Stangenbohnen z.B. an ihrer Laube wachsen lassen. Im April Mai können sie alle kleineren immergrünen Koniferen pflanzen.

Frühbeete und Gewächshäuser werden immer an der windabgewandten Seite gelüftet. 

Rittersporn Trollblumen Margarinen und a. sind Mitte Juni verblüht; schneiden sie die Pflanzen zurück. 

Bevor sie Ihre Rosen in die Vase stellen, schneiden sie die Stiele ein. Da sich gerade im Sommer im Vasenwasser schnell Bakterien und Algen ausbreiten, ist es ratsam, Schnittblumendünger für das Wasser zu verwenden.

Es gibt immertragende Erdbeerarten, die bis zum ersten Nachtfrost blühen und Früchte tragen. Wenn sie pro Pflanze nur 3 oder 4 Früchte reifen lassen, stimulieren sie das Wachstum zusätzlich.

Den Kakteen und Fettpflanzen reichlich im sommers Wasser geben. Sie füllen Ihre Reserven auf und gleichzeitig können sie kräftig wachsen. Aber sorgen sie auch für viel Licht und eine gute Entwässerung mit entsprechender Erde - Produkt-

halten sie sich als Grillgewürz einen Rosmarinstrauch. Ein einziger Zweig verbreitet einen herrlichen Duft auf ihrem Grillgut.

Kräuter aus dem eigenen Garten werden im August für den Winter getrocknet oder eingefroren. 

Sammeln sie die abgefallenen Rosenblätter. Sie können Krankheiten übertragen. 

Im Steingarten sollten sie im August alle verblühten, trockenen, und absterbenden Pflanzen von den Stauden abschneiden und Unkraut jäten.

Hängen sie im September über ihre Tomatenpflanzen eine Tomatenhaube, das bewirkt, dass die Sonnenstrahlen für die letzten Früchte am effektivsten genutzt werden, und über Nacht die Tageswärme gehalten wird. Tomaten reifen zwar nach dem Pflücken noch nach, aber sie wachsen nicht mehr. Das Nachreifen geschieht am besten an einem sonnigen Platz.

Ende September brauchen sie den Garten jetzt nicht mehr zu bewässern. Das Ende der Wachstumsperiode ist gekommen, und die Lebensprozesse sich verlangsamt. Pfalzkästen gießen sie aber weiterhin.

Ende Oktober sollten sie Ihren Rasen noch einmal düngen, damit er im Winter schön grün ist. Vermeiden sie Stickstoffdünger wenn der Rasen mit Schnee bedeckt ist ----

Legen sie sich bereits in der ersten Woche des Novembers Winterabdeckmaterial für Stauden und Bodenpflanzen zurecht. Am besten Fichten- und Kieferknäste. Bodenpflanzen bedeckt man mit trockenen Laub.

Rosenkohl und Grünkohl lieben den Frost. Sie entfalten ein intensiveres Aroma nach dem ersten Frost, da sich durch die Kälte die Stärke in Zucker umwandelt und so der Kohl " süßer ", d.h. aromatischer wird.

Ernten sie den Lauch solange der Boden noch nicht gefroren ist. Lagern sie ihn kühl und frostfrei auf Leinen oder Papier. Nasser Lauch fault leicht.

Alle Gartengeräte sollten gut gereinigt und mit Vaseline eingefettet werden, damit sie den Winter über nicht rosten können.

Bei Frost Rosenkohlsprossen aus dem eigenen Garten zu ernten, ist eine mühselige Arbeit. Das einfachste ist: Die komplette Rosenkohlpflanze ernten, die auftauen lassen und erst danach im Haus die Röschen abnehme.

Bei mildem Dezemberwetter wächst das Unkraut munter weiter, so dass Beete und Rabatten beobachtet und sauber gehalten werden müssen.

Besonders bei Frost sollten sie für die Vögel Fettkugeln mit Körnern aufhängen. Rotkehlchen mögen Haferflocken; Amsel bevorzugen verfaulte Äpfeln.   

Wenn Schneeschmelzwasser auf dem Rasen zurückbleibt, stechen sie Löcher hinein, damit es versickern kann.

 

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