Hecken und Koniferen

Hecken

In den meisten Gärten gibt es zumindest eine Hecke. Sie dient fast immer praktischen Zwecken, nämlich als Zaunersatz als gliederndes Element oder als Sicht- und Windschutz. ihr besonderer Wert in der Gartenarchitektur liegt in der Hintergrundwirkung bei üppig blühenden Rabatten.
Bevor Sie eine Hecke anpflanzen, sollten Sie einen Blick auf die Umgebung werfen, um sich eine Vorstellung von vielleicht notwendigen Abstandsflächen und der damit verbundenen maximalen Höhe der künftigen Hecke machen zu können. Gebräuchliche Höhen liegen bei 1,8 bis 2,5 m. Solche Höhen werden im allgemeinen schnell erreicht. Als nächstes muss man sich darüber klar werden, ob man eine geformte oder wildwachsende Hecke als geeignet ansieht. Eine wildwachsende Hecke erfordert kaum Pflege, während die Schnitthecke ständig beobachtet und mindestens einmal jährlich geschnitten werden muss.

Geformte Hecken
Eine gut geeignete Heckenpflanze ist die Hainbuche; sie bildet bei einem Pflanzabstand von 40 bis 50 cm nach wenigen Jahren dichte Hecken, die den großen Vorteil haben, dass sie das (wenn auch braune) Laub den Winter über behalten und so den sehr häufig gewünschten Wind- und Sichtschutz ergeben.
In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung werden sie nicht geschnitten, dann regelmäßig zum Sommerende. Auch der Liguster ist eine beliebte Pflanze für Schnitthecken. Die meisten Sorten sind immergrün und gedeihen an jedem Standort. Pflanzabstand dieser Heckenpflanzen 30 bis 40 cm; Schnitt ebenfalls im Sommer.
Die strauchige Heckenkirsche , ein immergrüner Busch mit kleinen, dunkelgrünen Blättchen, bildet ebenfalls schnell eine dichte Hecke. Pflanzabstand auch hier 30 - 40 cm; Schnitt wegen des raschen Wuchses mehrmals im Sommer.
Eine der schönsten Pflanzen für geformte Hecken ist der Buchsbaum . Die Büsche werden je nach der Größe, die sie beim Kauf haben, in einem Abstand von 30 - 40 cm gepflanzt. Der Buchsbaum gehört zu den schnittverträglichsten Pflanzen.
Weiter Gehölze für geformte Hecken sind:
Stechpalme, Kirschlorbeer, Scheinzypresse, Eibe

Freiwachsende Hecken
Die Bedeutung freiwachsender Hecken als Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist heute zunehmend in das öffentliche Interesse gerückt. Im Normalfall sind dies Flurhecken in der freien Landschaft, die manchem Gärtner im Hausgarten vielleicht etwas zu schlicht wirken und die er deshalb mehr dem Naturgarten zuordnen möchte. Aber das muss nicht so sein; eine freiwachsende Hecke passt in jeden Garten. Bei ihrer Planung ist zu prüfen, ob man einer niedrigen oder hochwachsenden Hecke den Vorzug gibt und wann und in welcher Farbe die Hecke blühen soll. Eine abwechslungsreiche Hecke mit Blütensträuchern bildet in jedem Fall den würdigen Rahmen für eine anspruchsvolle Garengestaltung.
Reichblühende Heckengehölze mit einer Wuchshöhe bis 3 m sind: 
Kanadische Felsenbirne, Warzenberberitze, Chinamispel, Deutzie, Forsythie, Ranunkelstrauch, Pfeifenstrauch, Feuerdorn, Spierstrauch, Flieder, Weigelie
Blühende Heckengehölze bis 1 m sind:
Thunberg-Berberitze, Scheinquitte, Deutzie, Johanniskraut, Liguster, Fingerstrauch, Spierstrauch

Pflanzzeit
Die beste Pflanzzeit ist zwischen November und März, soweit es sich um Pflanzen mit Wurzelballen handelt . Containerpflanzen dagegen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Einige Arten, wie Scheinzypresse und Stechpalme, werden nur in Containern angeboten. 

Bodenverarbeitung
Vor der Pflanzung sollte der Boden mindestens zwei Spaten tief umgegraben werden. Bei dieser Gelegenheit lohnt es sich, Unkrautwurzeln zu entfernen. Die chemische Unkrautvernichtung geht zwar bedeutend schneller vonstatten.  Arbeiten Sie besser  eine vorgedüngte Blumenerde wie Euflor Plantahum mit ein.
Kurz vor der Pflanzung verteilen Sie noch einen Universaldünger - ca. 130 g je qm - flach in die Erde. Dabei lockern Sie noch einmal die Erde, bis sie feinkrümelig ist, und pflanzen dann die Sträucher ein.

Technik der Pflanzung
Geformte Hecken pflanzen Sie in einer Reihe, die Sie vorher mit einer Schnur markiert haben. Die Pflanzen werden nun in einen Graben, der den Wurzelballen ausreichen Platz lässt, gesetzt und die Erde wieder verfüllt. In jedem Fall - auch bei noch feuchtem Boden - sollte nach der Pflanzung gewässert werden, um die Wurzeln richtig einzuschlämmen. Eine Mulchschicht auf dem offenen Boden hilft, viel Gießwasser einzusparen. Dazu legt man auf jede Seite der Hecke eine bis zu 10 cm dicke Schicht aus organischen Stoffen, also Rindensubstrat oder Torf. Auf diese Weise wird die Verdunstung erheblich vermindert und der Unkrautwuchs eingedämmt.

Der Heckenschnitt
Beide Heckenarten, die geformte und die freiwachsende, müssen gelegentlich geschnitten werden, aber auf völlig verschiedene Weise. Bei zu formenden Hecken arbeiten Sie mit einer Schnur oder einer Schablone, um die Form oder Gestalt festzulegen. Um die Form zu halten, ist allerdings ein relativ häufiger Schnitt nötig, wozu man auch entsprechendes Werkzeug benötigt. 

TIPPS

-    Gartenarchitektur mit geformten Hecken erzielt besondere Wirkung, ist aber nur
     bei sehr großen Anlagen und entsprechender Einstellung zum Garten erlaubt.

-    In freiwachsenden Blütenhecken ist die Blutjohannisbeere ein
     dankbarer Blüher.

-    Freiwachsende Hecken können auch nur aus Rosen bestehen. Man sollte
     allerdings verschiedene Blütenfarben kombinieren. Damit erzielt man eine optisch
     schöne Umgebung.

-    Ligusterhecken sind neben ihrer architektonischen Bedeutung auch wichtig als
     Lebensraum für die Schmetterlingsart Ligusterschwärmer.

-    Geschnittene Hecken und Sträucher können eine architektonisch ausgerichtete
     Gartengestaltung ergeben, die sicher nicht jedermanns Geschmack ist. Das
     Gegenteil zum Naturgarten.


Koniferen

Koniferen und Nadelgehölze gehören botanisch gesehen zu den Nacktsamern . Nachtsamer heißt, das der Same frei liegt und nicht wie bei den Decksamern von einem Fruchtknoten umschlossen wird. Zu den Decksamern gehören unsere Laubgehölze. Der Name "Koniferen" bezeichnet im Deutschen "Zapfenträgern", denn häufig sind ja die Früchte von Nadelgehölzen als Zapfen ausgebildet. Die Nadelgehölze werfen ihre zu kleinen nadeln oder Schuppen umgewandelten Blätter nur im mehrjährigen Rhythmus ab, weshalb sie auch als "immergrüne" Pflanzen bezeichnet werden.
Eine Ausnahme bildet unsere heimische Lärche . Wie die Laubbäume wirft sie jedes Jahr ihre Blätter ab. Vor dem Abwurf verwandelt sie sich aber noch zu einem Baum mit wundervoller, leuchtender Herbstfärbung.
Als weiterer Sonderfall sei der Fächerblattbaum (Ginkgo biloba) genannt. Er wirkt auf den ersten Blick wie ein normales Laubgehölz, da seine Blätter nicht zu Nadeln umgewandelt sind, wird aber dennoch zu den Nacktsamern gerechnet. Schöner breiter Wuchs und auffällige Herbstfärbung zeichnen ihn aus, er ist jedoch lichthungrig; und seine Früchte duften unangenehm.
Den Blüten der Koniferen kommt in der Regel keine besondere Bedeutung zu, ihr Schmuckwert ist nur gering. Es dauert meist einige Jahre, bis Zapfen angesetzt sind.

Bedeutung und Verwendung im Garten:
Sieht man einmal von verschiedenen Zucht- und Strauchformen ab, so besitzen die meisten Nadelgehölze einen aufrechten Wuchs, der Hauptstamm läuft gerade bis oben durch. Ihr ganzjähriges Nadelkleid wirkt im Winter belebend, während es im Sommer neutraler Hintergrund für Blumenrabatten, Staudenanpflanzungen oder Blütensträucher ist und deren Wirkung betont.
Durch ihre Vielfalt an Wuchsformen, Größen, Blattfarben und -formen sind sie überaus vielseitig verwendbar, sei es als Bodendecker, im Fels- oder Steingarten, in einem Heidebeet, als geschnittene Hecke und nicht zuletzt als Solitärgehölz im großen, weiträumigen Garten.

Ein häufig begangener Fehler ist die massierte Verwendung von immergrünen Pflanzen im Garten. Die Schönheit einer schlanken, kegelförmigen Konifere wird nicht durch das Anpflanzen vieler Exemplare erhöht. Möchten Sie eine Pflanze "solitär", also zur Geltung kommen lassen, so sollte dafür auch ein besonderer Platz im Garten ausgesucht werden. 

Immergrüne Hecken:
Häufig besteht der Wunsch, sich zum Nachbarn, zur Straße oder zum Gehsteig hin abzugrenzen.
Als Sichtschutz werden dann Regelrechte "immergrüne Mauern" errichtet. Eines gleich vorweg: Die Fichte (Picea) ist keine geeignete Heckenpflanze; sie verkahlt nach eineigen Jahren von unten heraus. Grün bleibt dann nur der Kronenbereich. Die Fichte braucht als ältere Pflanze zuviel Licht, das sie in der Hecke nicht bekommt.
Hier zwei Vorschläge, über die Sie nachdenken sollten: Überlegen Sie vor der Pflanzung doch einmal, zu welcher Jahreszeit der Sichtschutz erwünscht ist: vielleicht ist eine Hecke aus Laubhölzern, zum Beispiel mit der Hainbuche (Carpinus betulus) noch interessanter. Man hat dann nicht das ganze Jahr über die gleiche monotone grüne Wand, sondern erlebt den Wechsel der Jahreszeiten, Austrieb und Laubfall, ja vielleicht zieht sogar ein kleiner gefiederter Freund mit seiner Familie ein.
Nun zum zweiten Vorschlag: Einigen Sie sich mit Ihrem Nachbarn doch auf eine gemeinsame Grenzbepflanzung. Diese kann dann etwas breiter ausfallen, sie muss auch nicht geradlinig dem Grenzverlauf folgen. In diese Pflanzung lässt sich auch gut eine Fichten-Dreiergruppe oder eine Eibe einbauen. Aber bitte Vorsicht bei kleinen Kindern, die Eibe ist in allen Pflanzenteilen giftig.
Noch ein paar Worte zur reinen Heckenpflanzung: Wählt man schon bei der Pflanzung einen engen Pflanzabstand, so schließt sich zwar die Hecke schneller, es steigt aber auch die Gefahr des Verkahlens. Lieber etwas größere Abstände wählen und durch regelmäßigen Schnitt die Pflanzen zum Wachstum anregen.
Der Schnitt sollte so erfolgen, dass die Hecke oben etwas schmaler ist als im unteren Bereich, also einen leicht konischen Querschnitt erhält. So erhalten auch die unteren Bereiche ausreichend Licht.

Koniferen für die Hecke:
Eibe, Säuleneibe, Hicksii-Eibe, Abendländischer Lebensbaum, Säulenthuja, Lebensbaum, Krummholzkiefer

Koniferen, die in sonnigen Lagen gedeihen:
Scheinzypresse, Wacholder, Fichte, Europäische Lärche, Japanische Lärche, Fächerblattbaum, Urweltmammutbaum, Eibe, Sumpfszypresse

Koniferen, die schattige Lagen vertragen:
Eibe, Zwergeibe, Hicksii-Eibe, Hemolocktanne, Serbische Ficht, Pfitzer-Wacholder

Hinweise zu den Standortbedingungen:
Für jedes Lebewesen sind die Bedingungen, unter denen es existieren muss, von entscheidender Bedeutung. Das sind bei den Pflanzen zunächst einmal die Gegebenheiten direkt am Wuchsort, also Faktoren wie Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Wind, Bodenart, Nährstoffversorgung und Frostgefährdung. Ein Grund, der zur großen Beliebtheit der Nadelgehölze beitragen mag, ist, dass wir sie zu den pflegeleichtesten Pflanzen für unseren Garten rechnen dürfen.
Aber auch der Gehalt der Luft an Schadstoffen ist, wie wir derzeit am Waldsterben beobachten könne, von Bedeutung. Auch Bedingungen des Stadtklimas, wie zum Beispiel Hitzerückstrahlung von Wänden oder unterbundene Luftbewegung, können Pflanzen empfindlich stören. All diese Einflüsse wirken auf die mehrere Jahre am Baum  verbleibenden Nadeln wesentlich länger ein als auf die Blätter der Laubgehölze, die jedes Jahr abfallen.

Monokultur - ideal für Schädlinge:
Bevorzugtes Anpflanzen von jeweils einer einzigen Baumart ist nicht nur aus ästhetischen Gründen abzulehnen, sondern auch aus der Sicht des Pflanzenschutzes. Hierdurch kann einer plötzlichen Massenvermehrung von Schädlingen Vorschub geleistet werden. Diese tritt in der Regel dann auf, wenn den natürlichen Feinden dieser Schädlinge die Lebensgrundlagen fehlen; Voraussetzung für ein gesundes Gleichgewicht in unserem Garten ist eine entsprechende Artenvielfalt.

Einige wichtige Schädliche und Krankheiten:
Wolläuse befallen jüngere Triebe der Douglasie, der Kiefer und der Fichte. Sie sind als kleine, weiße Tierchen an der Rinde und auf den Nadeln sichtbar und schwächen die Bäume durch das Aufsaugen der Säfte.
Der Blasenrost ist eine Krankheit, die alle fünfadeligen Kiefern befällt. Er dringt durch die Spaltöffnungen in de Pflanze ein; wenn Verdichtungen am Stamm und an den Zweigen sichtbar werden, ist jede Hilfe zu spät. Einziges Gegenmittel ist da Abholzen des befallenen Baume.
Fünfnadelige Kiefern sind unter anderem:
Zierbelkiefer, Mazedonische Kiefer, Weymouthskiefer, Blaue Mädchenkiefer, Tränenkiefer, Zwergkiefer 


  

Nadelbäume werden von den schwarzen Fichtengallenläusen, die von einer weißen schicht überzogen sein können, befallen. Sie sitzen auf den Nadelunterseiten oder an den Nadelansätzen. Bei Befall sind die Triebe zum Teil mit grünlichen Gallen besetzt.

Einige, meist schädlingsfreie Nadelgehölze:
Lärche, Nikkotanne, Fächerblattbaum, Urweltmammutbaum, Scheinzypresse, Blaue Atlaszeder

TIPP:

-    Das Gelbwerden von Nadeln, zum Beispiel die "Goldspitzigkeit" bei Kiefernarten,
     die Bildung hellgrüner Nadeln bei der Lärche oder der Serbischen Fichte
(Picea
     omorika)
hat häufig nur einen Magnesiummangel als Ursache. Hier hilft oft gut die
     Gabe von 100 - 300 g Bittersalz pro Pflanze/Jahr, bei großen Bäumen gibt 
     man 1 kg im Umkreis von einem Meter.  (bei uns erhältlich)

Verschiedene Anwendungsbereiche für Koniferen:
Der Formenreichtum der Koniferen ist bekannt. Hier seien einige Verwendungsmöglichkeiten genannt.

Koniferen als Bodenecker:
Kriechwacholder, Tafeleibe, Zwerglatsche, Teppichwacholder, Blauer Kriechwacholder
Bitte beachten Sie darauf, diese Pflanzen nicht immer quadratmeterweise einzusetzen. Auch im Stein- und Heidegarten sind sie zu verwenden und wirken neben Gräsern und den anderen Steingartenpflanzen durchaus auch solitär.

Giftige Koniferen:
Es ist immer problematisch, giftige Pflanzen aufzulisten.  Erscheint hier zum Beispiel eine bestimmte Pflanze nicht , so heißt das keineswegs, dass man sie als harmlos einstufen kann. Andererseits sollte keine Überängstlichkeit entstehen; in größeren Mengen gegessene Pflanzenteile einer sogenannten "ungiftigen" Pflanze können genauso zu Schäden führen. Aber dann dürfte man gar nichts mehr pflanzen. Kindern sollte man allerdings so früh wie möglich klarmachen, dass bestimmte Pflanzenteile nicht in den Mund gehören. Nicht gepflanzt werden sollten:
Eibe, Morgenländischer Lebensbaum, Abendländischer Lebensbaum, Wacholder 

Koniferen - Schutz und Nahrungsquelle für Vögel
Jeder wahre Gartenfreund sollte auch an einer vielfältigen Tierwelt interessiert sein. Hier seien einige Nadelgehölze erwähnt, die als Brutplatz oder als Nahrungsquelle von Bedeutung sind: 
Eibe, Europäische Lärche, Kiefer, Hemlockstanne, Irischer Säulenwacholder, Pfitzer-Wacholder, Nikkotanne, Nordmannstanne 

Ein kleines Stück blühende Heidelandschaft - wer hätte das nicht gerne in seinem Garten! Voraussetzung zu ihrer Anlage sind nährstoffarme, sandige Böden; die Bodenoberfläche sollte möglichst eben sein. Natürlich ist auch ein Platz in voller Sonne unbedingt gefordert. Wacholder und Kiefer setzen, locker verteilt, ergibt abwechslungsreiche Akzente. Beim Wacholder sind es vor allem die schlank aufrecht wachsenden Formen, die zum Einsatz kommen.
Irischer Säulenwacholder, Bergkiefer, Krummholz Kiefer, Zwergkiefer Form, Schwedischer Säulenwacholder, Säuleneibe, Eibe, Teppichwacholder

Rauchharte Koniferen
Die Nadelgehölze vertragen kein extremes Stadtklima. Es gibt aber einige Arten, die wenigsten als einigermaßen rachhart bezeichnet werden können.
Dazu gehören unter anderem:
Fächerblattbaum, Eibe, Urweltmammutbaum, Zirbelkiefer, Pfitzer-Wacholder, Lebensbaum, Stechfichte, Gemeine Kiefer, Tamarischer Wacholder

Pflanzung und Pflege
Wie schon erwähnt, werden die Koniferen meisten als Ballenware geliefert. Das Pflanzloch sollte mindesten doppelt so groß sein wie der Ballen. Wichtig ist, dass Sperrschichten bzw. Verdichtungen, die durch die schweren Baumaschinen entstanden sein können, durchstoßen werden. Staunässe wird von keinem Nadelgehölz vertragen.

Wasserbedarf
Die meisten Koniferen verlangen relativ gleichbleibende Feuchte; gießen Sie dort, wo am wenigsten Wasser hingelangt, nämlich direkt unter das Gehölz im Bereich der Kronentraufe. Auch in unserer "nassen" Jahreszeit, im Winter, sollte an frostfreien Tagen, wenn es zu trocken wird, gegossen werden. Im Winter verdunstet nämlich Wasser von den Nadeln, während der Boden gefroren sein kann und kein Wasser transportiert.
Der Umgang mit Pflanzen lässt sich nicht aus Büchern erlernen. Sich einen Rat vom Fachmann zu holen ist billiger, als für viel Geld die falschen Behandlungsmitteln einzusetzen.

TIPPS

-    Sehr schmückend sind die roten Früchte der Eibe, die im auffälligen Kontrast zu
     dem dunklen Grün der Benadelung stehen. Die Pflanzenteile sind giftig.

-    Auch im Bereich von Industriegebieten kann die Eibe ohne Bedenken verwendet
     werden. Sie kann als ziemlich rachhart bezeichnet werden. 

       

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