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Wichtige Regeln für die Haltung

Der Einzelgänger Hamster wird vor allem in den frühen Abend- und Nachtstunden aktiv. Seine Lieblingsbeschäftigungen sind tagsüber zu schlafen und abends Futter in die Backentaschen zu stopfen. Wenn Sie seinen natürlichen Lebensansprüchen ein wenig gerecht werden, erweist sich der Hamster als pflegeleichtes, liebenswertes Heimtier.


Die 10 wichtigsten Regeln zur AUSSTATTUNG!

  • Der Käfig Ihres Hamsters sollte mindestens 60 cm lang, 30 cm tief und 40 cm hoch sein.

  • Ein rechteckiger Käfig bietet die beste Raumausnutzung.

  • Die Gitterstäbe des Käfigs müssen waagerecht sein, ohne Kunststoffbeschichtung und sollten einen Abstand von etwa 12 mm haben.

  • Die Bodenwanne darf nur etwa 10 cm hoch sein, damit der Hamster die nötige Rundumsicht hat.

  • Durch Schrägen verbundenen Etagen vergrößern die Grundfläche des Käfigs.

  • Futternapf aus Ton, Trinkwasserautomat und Salzleckstein sind unerlässlich!

  • Sorgen Sie für ein möglichst großes Schlafhäuschen mit Klappdeckel.

  • Als Einstreu eignen sich Strohpresslinge, Hobelspäne und Rindenmulch; zum Auspolstern des Nestes "Scharpie" oder eine Samenkapsel.

  • Empfehlenswert ist ein Hamsterklo.

  • Der Käfigstandort sollte ruhig, nicht zu kühl, eher dunkel und etwas höher sein.


Die 10 wichtigsten Regeln zur ERNÄHRUNG!

  • Ihr Hamster ist als ursprünglicher Wüsten- und Steppenbewohner ein eher bescheidenes Futterangebot gewöhnt.

  • Als Gemischköstler nimmt er sowohl tierische als auch pflanzliche Kost zu sich, wobei der vegetarische Anteil überwiegt.

  • Neben einer Körnermischung braucht Ihr Hamster täglich etwas Saftfutter wie Obst und Gemüse sowie wenig tierisches Eiweiß in Form von Mehlwürmern, Quark oder Joghurt.

  • Ihm muss immer frisches Trinkwasser zur Verfügung stehen!

  • Haselnüsse oder Sonnenblumenkerne nur sparsam füttern, hoher Fettgehalt!

  • Knabberstangen werden gern genommen, sind aber meistens sehr kalorienreich. 

  • Reichen Sie das Futter immer abends, damit es tagsüber nicht austrocknet.

  • Hamster legen sich Futtervorräte an und verzehren nur einen kleinen Teil des angebotenen Futters sofort.

  • Eingehamstertes Saftfutter am nächsten Tag aus dem Häuschen entfernen.

  • Schokolade und andere leicht schmelzende Süßigkeiten führen zur Verstopfung sowie Entzündung der Backentaschen.


Die 10 wichtigsten Regeln zur PFLEGE!

  • Einmal wöchentlich den Käfig samt Ausstattung mit heißem Wasser säubern und die Einstreu erneuern.

  • Algenwuchs in Tränkeflasche und Trinkröhrchen mit einer Bürste entfernen.

  • Urinecken oder Klo alle 3 Tage säubern. Es genügt, die durchnässte Einstreu mit einem Schäufelchen zu entfernen und zu erneuern.

  • Das Schlafhäuschen zwei Mal wöchentlich auf verdorbenes Frischfutter hin kontrollieren, Schimmelpilze sind lebensgefährlich.

  • Vom Nistmaterial nur die verschmutzten Teile entfernen, damit der Eigengeruch des Schlafnestes erhalten bleibt.

  • Stets frische Zweige wie z. B. von Haselnuss, Birnbaum oder Apfelbaum zum Nagen anbieten, Ziergehölze sind oft giftig!

  • In den Abendstunden wird es Ihr Hamster lieben, Auslauf in Ihrer Wohnung zu haben!

  • Baden ist für den Hamster gesundheitsschädlich. Er putzt sich selbst intensiv. 

  • Einstreu, die bei Langhaarhamstern im Fell hängen geblieben ist, täglich entfernen.

  • Lassen Sie Ihrem Hamster Zeit zum Eingewöhnen und beginnen Sie als Erstes mit Futtergaben von Hand. 

Wie alt werden Hamster?

Mit eineinhalb Jahren zählt ein Hamster bereits zu den Senioren. Jedoch gibt es bei ihm keinen gemütlich ausklingenden Lebensabend wie etwa bei einem Rentner.
Bei einem Hamster geht auch das Altern so rasant vonstatten, wie sein ganzes leben ablief. Denken Sie dabei nur an die extrem kurze Tragezeit von 16 Tagen, während der sich aus einer befruchteten Eizelle ein fertiger kleiner Hamster entwickelt. 
Hamster bringen alles quasi im Eiltempo hinter sich, wozu höher stehende Säugetiere ein Vielfaches an Zeit benötigen.
Sie werden in freier Wildbahn oft nur ein Jahr alt, da sie viele natürliche Feinde haben. Ein Alter von 2 bis 3 Jahren wie in der Heimtierhaltung erreichen sie nur selten. 
Sobald ihre körperliche Behändigkeit nachlässt und ihre stetige Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt etwas zurückgeht, werden sie leicht zur Beute eines anderen Raubtieres.
Aus diesem Grund sind in den Ursprungsgebieten des Hamsters fast nie alte Tiere anzutreffen. So grausam und hart sich das Leben in der Natur auch darstellt, so sinnvoll erweist es sich zur Erhaltung der Art und des biologischen Gleichgewichts.
Streng genommen ist die Hauptaufgabe eines Lebewesens darin zu sehen, für Nachkommenschaft zu sorgen. Sobald dies nicht mehr möglich ist, fehlt für das Einzeltier die Existenzberechtigung. Auch die knapp bemessene Futtergrundlage, das Verhindern von Siechtum und das Entstehen von seuchenhaften Krankheiten spielen in diesem Gesamtkonzept eine wichtige Rolle.
Ohne die Situation vermenschlichen zu wollen, genießt hier der Hamster in der Heimtierhaltung einige Vorteile. Für sein leibliches Wohl und für seine Ansprüche als Ruheständler ist bis zuletzt gesorgt. Insofern könnte man sagen, dass er in er Obhut des Menschen alt und glücklich werden kann. Ob er das so empfindet, bleibt dahingestellt - auch bei uns selbst ist "old and happy" oft nicht mehr als ein flotter Spruch!

Was sich im Alter ändert

 

  • Verhalten:
    Der Hamster verlässt sein Häuschen zu den gewohnten Zeiten nur noch selten und verschläft die meiste Zeit. Seine Umgebung scheint ihn nicht mehr zu interessieren. 
    Auch hamstert er nur noch wenig ein.
  • Körperhygiene:
    Seine Kraft reicht nicht mehr aus, um sich so häufig zu putzen wie früher. Es kann sein, dass Sie im Bereich der Analregion gelegentlich mit einem Wattestäbchen nachhelfen müssen.
  • Aussehen:
    Er magert ab und wirkt ein bisschen wie vertrocknet. Sein rundlicher Kopf nimmt eine eher spitze Form an. Das Fell verliert seinen Glanz und seine Gleichmäßigkeit. Es wirkt struppig und ungepflegt.
  • Krankheiten:
    Spezielle Alterserkrankungen sind bis auf das häufig zu beobachtende allmähliche Eintrocknen der Augen und eine zunehmende Tumorhäufigkeit nicht festzustellen. 
  • Beweglichkeit:
    Seine Bewegungen wirken ungelenk und etwas staksig, seine Schrittfolgen werden langsam und tippelnd.
  • Sinnesleistungen:
    Ob Sehen, Hören und Riechen direkt nachlassen, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen.

 

Woran Sie einen "alten" Hamster erkennen

Der Alterungsprozess beim Hamster setzt relativ unvermittelt ein und geht im Gegensatz zu Hund und Katze sehr schnell vonstatten. Wenn Sie Ihren kleinen Freund gut beobachten, können Sie die Anzeichen dafür nicht übersehen. Während er früher in den Abendstunden immer gleich aus seinem Schlafhäuschen kam, um sich ausgiebig zu putzen und im Käfig nach dem Rechten zu sehen, lässt er sich jetzt auffallend viel Zeit damit. Er mach ständig einen unausgeschlafenen Eindruck.
Das Laufrad scheint ihn auch nicht mehr richtig zu interessieren, und vom Futter hamstert er nur noch wenig ein - als wüsste er, dass er es nicht mehr aufbrauchen kann. Seine Bewegungen werden zunehmend tapsig und unsicher. Er magert ab, und der Bauch wirkt aufgezogen. Sein rundlicher Kopf nimmt eine eher spitze Form an. Sein ehemals glattes, glänzendes Haarkleid erscheint struppig und unansehnlich, weil ihm zur ausgiebigen Fellpflege jetzt offensichtlich die nötige Kraft fehlt.

Wie Hamster sterben

Alte Hamster sterben meisten völlig unspektakulär und unbemerkt. 
Eines Tages findet man den kleinen Körper leblos in seinem Schlafnest oder eingerollt in einer Ecke des Käfigs. Da die Tiere wie schlafend aussehen, kann man einen "Todeskampf" mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ausschließen. Sie scheinen wie eine Kerze zu verlöschen.
Anders ist die Situation im Falle einer beispielsweise tumorösen Erkrankung, bei der ein längeres Siechtum vorherzusehen ist. Hier sollte zusammen mit dem Tierarzt in einem vorbehaltlosen Gespräch der Zeitpunkt für seine schmerzlose Tötung des Hamsters durch eine einschläfernde Injektion festgelegt werden.
Entscheidend für diesen Schritt muss dabei immer das Befinden des Tieres sein. Nicht der Mensch, der den Verlust seines kleinen Freundes verschmerzen muss, steht hier zur Debatte, sondern die Frage, inwieweit für das Tier mit seinem Leiden noch Lebensqualität gegeben ist oder nicht. Manch einer, der sich aus lauter Liebe um diese Entscheidung herumdrückt, ist gar nicht der Tierfreund, für den er sich hält.
Sind es nicht egoistische Motive, die hier im Vordergrund stehen - egoistisch in dem Sinn, dass man den Trennungsschmerz umgehen oder zumindest noch einige Zeit hinausschieben möchte. 
So gesehen kann es sein, dass die manchmal grausam erscheinende Natur die gnädigere Alternative darstellt.

Abschied vom Tier

Besonders bei Kindern kann der Verlust des geliebten Tieres zu einer vorübergehenden seelischen Belastung führen. Sie verleihen ihren kleinen Freunden oft den Status von Geschwistern, indem sie sich mit ihnen stark identifizieren, Gespräche mit ihnen führen und sie zärtlich umsorgen, wie sie es sich selbst von Erwachsenen wünschen. Die Erinnerung an den Verlust eines derart  mit ihnen verbunden Lebewesens bleibt oft für alle Zeit erhalten, weil es sich um die erste Konfrontation mit dem Tod handelt. Eltern müssen hier viel Feingefühl aufbringen und dem Kind helft, diesen Schmerz zu verarbeiten. Völlig falsch ist es, ein neues Tier als Ersatz zu versprechen.
Dies wird weder dem Empfinden des Kindes gerecht noch der Persönlichkeit des Tieres. Letzteres wird damit zu einem beliebig austauschbaren Objekt degradiert, und dem Kind wird eine sehr bedenkliche Wertvorstellung von einem Mitgeschöpf vermittelt. 
Auch irgendwelche herzzerreißenden Geschichten vom Tierhimmel sind nicht angebracht. Vielmehr sollte auf die Realität der Kurzlebigkeit der Hamster eingegangen und das Sterben aus biologischer Sicht erklärt werden.
Das Beerdigen des kleinen Leichnams an einer geeigneten Stelle des Gartens ist am tröstlichsten. Dies ist vom Gesetz her erlaubt und lässt sich leicht mit dem Empfinden vereinbaren als die übrigen Möglichkeiten des sogenannten "Entsorgens". Außerdem kann die Grabstelle wie bei verstorbenen Familienmitgliedern besucht und gepflegt werden, so dass die Verbindung mit dem Tier noch eine Zeitlang bestehen bleibt. Der Platz lässt sich beispielsweise mit einem kleinen Busch oder einer Blumenstaude markieren.

 


In Wüste und Steppe zu Hause

Die Heimat der kleinen Hamster, die zu den beliebtesten Heimtieren gehören, sind die Wüsten- und Steppenregionen von Mitteleuropa bis Asien. Zu den bei uns in Deutschland lebenden Verwandten gehören die mittlerweile vom Aussterben bedrohten Feldhamster oder Schwarzbauchhamster.
Wer an einen Hamster denkt, hat in der Regel das Bild des Syrischen Goldhamster vor Augen. Das wildfarbene Tier ist kurzhaarig, hat einen goldbraunen rücken, eine weiße Bauchunterseite und dunkel pigmentierte Ohren. Daneben gibt es zahlreiche Zuchtvarianten, die sich in Färbung und Fellstruktur unterscheiden. Besonders begehrt sind cremefarbene oder gescheckte Hamster sowie Tiere mit langhaarigem Fell oder plüschartigen Haarglanz. Daneben werden auch Zwerghamster im Zoofachhandel angeboten. Zu ihnen gehören der Chinesische Zwerg- oder Streifenhamster, der Dshungarische Zwerghamster, der Roborowski-Zwerghamster und der Campbell-Zwerghamster. 
Wie die meisten kleinen Nager gelangten auch die Hamster auf dem Umweg über die Versuchstierhaltung in den Zoofachhandel. Alle Goldhamster, die heute als Heimtiere gehalten werden, stammen von einem Weibchen mit 12 Jungen ab, die im Jahre 1930 in Nordsyrien bei Aleppo aus einem tiefen Bau unter der Erde ausgegraben und zu Forschungszwecken weitergezüchtet wurden. Nach Deutschland kamen Goldhamster über Amerika erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg. Obwohl der Hamster nun seit zahllosen Generationen in der Obhut des Menschen lebt, gilt er als nicht domestiziert, das heißt, er hat sein Verhalten auch im Laufe dieser langen Zeit kaum dem Menschen angepasst. Er zeigt noch immer das Verhalten eines Wildtieres. 

Hamster sind Einzelgänger, die ihr Reich auch gegenüber Artgenossen verteidigen. Nicht selten kommt es zu heftigen Beißereien. 

Ein echter Single

In ihrer natürlichen Umgebung kommen Hamsterweibchen und -männchen nur zur Paarung zusammen. Anschließend trennen sich ihre Wege wieder. Also kann man den Hamster als echten Single bezeichnen. Infolge der kargen Wüsten- und Steppenvegetation braucht ein Hamster, um sich ausreichend ernähren zu können, ein relativ großes Gebiet, das er gegenüber fremden Artgenossen heftig verteidigt. Diese ausgeprägte Bereitschaft zur Revierverteidigung zeigen Hamster auch im Käfig. Vor allem in kleinen Käfigen, die keine Möglichkeit zur Flucht und zum Verstecken bieten, kann es zu heftigen Beißereien kommen.
Selbst bei Wurfgeschwistern, die sich wegen des gleichen Nestgeruchs gut vertragen, sind mit dem Älterwerden Streitigkeiten vorprogrammiert. In den meisten Fällen dominiert einer der Hamster und treibt den anderen aus dem Schlafhäuschen oder verjagt ihn vom Futterplatz. Für das unterlegene Tier bedeutet dies immer Dauerstress und damit erhöhte Anfälligkeit gegenüber Krankheiten sowie eine kürzere Lebenserwartung.
Zwerghamster dagegen zeigen wohl auf Grund ihres geringen Futterbedarf ein weniger stark entwickeltes Revierverhalten. Sie können in einem großen Käfig mit entsprechenden Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten durchaus zu zweit gehalten werden. Zwei Männchen vertragen sich dabei besser als ein Männchen mit einem Weibchen.
Die oft als nachteilig empfundene Unverträglichkeit der Hamster hat aber für die Haltung als Heimtier auch einen positiven Aspekt.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Kleinsäugern, die paarweise oder in Familienverbänden leben, sind Hamster auf Grund ihrer solitären Lebensweise ideal für die Einzeltierhaltung. Alleinsein bereitet ihnen keine Probleme. Sie sind die geborenen Eigenbrötler.

Um den Hamster hochzuheben, sollten Sie beide Hände zu einer Mulde zusammenlegen.

So sind Hamster

  • Hamster leben überwiegend als Einzelgänger und gehören zur Familie der Wühler.
  • Hamster sind überwiegend Pflanzenfresser, benötigen aber auch hin und wieder tierisches Eiweiß.
  • Hamster sind Nagetiere, deren Schneidezähne ständig nachwachsen und daher abgenutzt werden müssen.
  • Sie werden nur 2 bis 3 Jahre alt.
  • Der Hamster kann seine Backentaschen von der Lippenspalte bis zum Beckengürtel ausdehnen
  • Auf weitere Entfernung sehen Hamster schlecht. Im Tageslicht sind sie fast blind
  • Hamster werden vor allem abends und nachts aktiv, tagsüber schlafen sie.
  • Das wichtigste Sinnesorgan ist für den Hamster die Nase. Er kann sogar "seinen" Menschen am Geruch unterscheiden.


Alle Sinne beisammen

Bei der Orientierung in der Umwelt steht für den Mensch das Auge an erster Stelle. Dann folgt das Gehör, und zuletzt kommt der Geruchssinn. Beim Hamster ist die Reihenfolge umgekehrt. Er erhält die wichtigsten Informationen über seine Nase und über die Ohren. Vor den Augen rangieren in der Wertigkeit jedoch noch seine Tasthaare, die sogenannten Vibrissen.

Riechen: 
So wie wir uns optisch das Aussehen eines Menschen merken können, speichert der Hamster Duftbilder und erkennt mit ihrer Hilfe auch nach längerer Zeit Artgenossen, Feinde und auch "seinen" Menschen. Pärchen oder Sippenangehörige erkennen sich am Gruppengeruch, der über aggressives beziehungsweise friedliches Verhalten entscheidet.
Futter wittert der Hamster über weite Entfernungen. Sie können seinen Geruchssinn testen, indem Sie während des Freilaufs in der Wohnung an mehreren Stellen Futter auslegen. Er wird auch die verstecktesten Plätze finden und alles zu seinem Häuschen tragen. Damit bieten Sie ihm gleichzeitig Anreize zu sinnvoller Bewegung. Durch die Duftmarken, die der Hamster über seine Talgdrüsen beiderseits an den Flanken durch Reiben an markanten Stellen anbringt, sowie durch Absetzen von Kot und Harn, findet er sich auch bei Dunkelheit in seinem Umfeld zurecht. Gleichzeitig signalisiert er damit gegenüber Eindringlingen seinen Revieranspruch.
Zwerghamster besitzen statt der Flankendrüsen die so genannten Ventraldrüsen an der Bauchunterseite.
Mit Hilfe seiner Duftmarken findet der Hamster übrigens auch während des Freilaufs in der Wohnung wieder in seinen Käfig zurück.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Wenn sie Ihren Hamster im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen kann, sollten sie ihm etwas Hilfestellung geben, indem Sie Ihre Hände zur Begrüßung mit etwas Einstreu aus seinem Käfig einreiben. Er schätzt es nicht, wenn Sie nach Seife oder einem Körperspray duften - er bevorzugt seine "Hausmarke".

Hören:
Das akustische Wahrnehmungsvermögen der Hamster ist sehr hoch entwickelt und kann auch Frequenzen aus dem Ultraschallbereich wahrnehmen. Dies ist nicht nur zum Schutz vor Feinden von Bedeutung, sondern dient auch der innerartlichen Verständigung. So weiß man, dass vor allem Jungtiere durch für andere unhörbare Laute die Mutter herbeirufen können, wenn es ihnen nach Verlassen des Nestes zu kalt ist oder wenn sie Hunger haben und trinken möchten. es scheint auch so, als ob Hamster Stimmlaute differenzieren können und den Pfleger nach einiger Zeit erkennen, wenn er immer dieselben Worte, beispielsweise zur Begrüßung, verwendet. Um während des Tages ungestört schlafen zu können, faltet der Hamster seine Ohrmuscheln zusammen.
Angesichts der hoch sensiblen Ausstattung seines Hörorgans wird es verständlich, warum er seinen Tagesschlaf in der Natur tief unter der Erde hält.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Damit Ihr Hamster ungestört schlafen kann, sollten Sie für einen sehr ruhigen Käfigstandort sorgen.

Sehen:
Als Nachttier verfügt der Hamster über kein besonderes gutes Sehvermögen. Farb- und Formsehen sind wahrscheinlich nur unzureichend ausgeprägt. Dagegen ist er in der Lage, mit seinen seitlichen angesetzten Kugelaugen seinen gesamten Umkreis mit einem Blick zu erfassen. Allerdings ist er für unsere Begriffe etwas kurzsichtig, denn er kann kaum weiter als auf 1 m Abstand Konturen scharf erkennen. Bewegungen, wie das Annähern von Feinden, werden jedoch auch aus größerer Entfernung wahrgenommen.
Bei Tageslicht ist der Hamster nahezu blind. Das erklärt seine oft zu beobachtende Schreckhaftigkeit, wenn er plötzlich in eine ungewohnte Umgebung kommt. Auch seine Sturzgefährdung hängt damit zusammen.
Man kann sich gut vorstellen, das er kein Helligkeitsfanatiker ist und den Tag lieber verschläft, als mehr oder weniger orientierungslos herumzutapsen.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Hat Ihr Hamster Freilauf im Zimmer, sollten Sie sich besonders vorsichtig bewegen. Da der Hamster schlecht sieht, kann es passieren, dass er Ihnen unvermittelt vor die Füße läuft und Sie ihn ungewollt verletzen.

Tasten:
Ebenfalls dem Zurechtfinden bei Nacht dienen seine Tasthaare im Gesicht, seitlich am Körper und an den Vorder- und Hinterbeinen. Mit Hilfe dieser Vibrissen nimmt der Hamster Hindernisse wahr, die sich ihm in den Weg stellen. Außerdem kann er besser abschätzen, ob die Öffnung einer Höhle oder ein Versteck groß genug für ihn sind. Die Sensoren zum Einparken, die die Autoindustrie als große Neuheit anpreist, hat er also längst.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Damit Ihr Hamster seinen Tastsinn ausgiebig einsetzen kann, sollten Sie ihm im Käfig Versteckmöglichkeiten in Form von Rindenstücken, Schächtelchen, leeren Papprollen oder unterlegten Steinplatten einrichten. 

Die Vorderpfoten gebraucht der Hamster nicht nur zum Putzen, sondern auch zum Festhalten der Nahrung!

Spüren:
Da Hamster auf weite Entfernungen Bodenerschütterungen und Luftbewegungen registrieren können, dürften sie ähnlich wie manche Vögel eine Art Vibrationsorgan besitzen oder zumindest eine besondere Sensibilität in dieser Richtung entwickelt haben.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Der Hamsterkäfig muss absolut erschütterungsfrei stehen und nicht etwa auf der Spülmaschine. Ein Käfig, der ständig erschüttert wird, verursacht dem Hamster Dauerstress und macht ihn krank.

TIPP vom ZÜCHTER
Da die Lebenserwartung des Hamsters nur etwa 2 Jahre beträgt, sollten Sie ein etwa 4 Wochen altes Tier kaufen. Es hat dann mehr als die Hälfte seiner Körpergröße erreicht. So können Sie sicher sein, dass Sei kein halbjähriges oder ein noch älteres Tier erworben haben. 

Typische Verhaltensweisen

Jedes Tier verfügt über typische Verhaltensweisen, die ihm helfen, bestimmte Tätigkeiten auszuüben, und es ihm ermöglichen, die unterschiedlichen Lebenssituationen zu bewältigen. Je höher entwickelt ein Lebewesen ist, desto zahlreicher und vielgestaltiger sind seine Verhaltensweisen. Ein Teil des Verhaltens wird vererbt, ein Teil in der frühkindlichen Prägephase von den Eltern erlernt.
Die Verhaltensweisen des Hamsters sind auf seine speziellen Erfordernisse als einzeln lebendes, nachtaktives Beutetier der Wüsten- und Steppengebiete abgestimmt.
Sein Verhalten wird in erster Linie durch Fluchtbereitschaft und Revierver-
teidigung bestimmt. Deshalb ist seine Körper- und Lautsprache nicht so ausgeprägt wie bei anderen Kleinsäugern, die in einer dauernden Partnerschaft oder in einem Rudelverband leben. Man kann daher vom Hamster keine besonderen sozialen Verhaltensweisen oder Begrüßungsrituale wie bei Hund und Katze erwarten.

Was seine Körpersprache verrät

Wenn Sie die Körpersprache Ihres Hamsters richtig deuten, lernen Sie, Ihr Tier viel besser zu verstehen.

Aufsetzen der Nase auf dem Boden in rascher Folge: Wenn Sie dieses Verhalten beobachten, sollten Sie nachsehen, ob Ihr Hamster noch etwas im Futterschälchen hat. Denn so verhält er sich, wenn er Hunger verspürt und sich auf Futtersuche begibt.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Falls das Tier gerade Freilauf im Zimmer hat, können Sie ihm an verschiedenen Stellen des Raumes etwas auslegen. Sie bieten ihm dadurch die Möglichkeit, seinen Bewegungsdrang etwas zu kompensieren, wenn er das Futter über eine längere Wegstrecke in den Backentaschen zu seinem Vorratshäuschen tragen muss.

Hastiges Entlanglaufen an der Wand: Ihr Hamstersucht Schutz und fürchtet sich, den freien Raum zu durchqueren. In natürlicher Umgebung würde er auf diese Weise Beutegreifern die geringste Angriffsmöglichkeit bieten, da senkrechte Wände ein Hindernis für den schnellen Anflug darstellen. Auch beim Freilauf in der Wohnung möchte der Hamster auf einen gewissen Deckungsschutz nicht verzichten.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Sorgen Sie auch im Raum für Versteckmöglichkeiten wie etwa leere Papprollen oder Kartons, die mit Öffnungen zum Hineinkriechen versehen sind.

Unvermitteltes Innehalten in Verbindung mit hektischem Putzen: Wenn der Hamster beispielsweise das Aufsammeln von Futter ganz plötzlich unterbricht, sich aufrichtet und hektische Putzbewegungen macht, signalisiert er Nervosität und Verlegenheit. Er hat etwas registriert, was ihn verunsichert, und er möchte sich Klarheit verschaffen. Mit Hilfe des Putzens sucht er sein Wahrnehmungsvermögen zu verbessern.
-> Das tut Ihrem Hamster gut: Vermeiden Sie hektische Bewegungen, wenn Sie sich dem Hamsterkäfig nähern. Sprechen Sie das Tier beim Näherkommen stets leise an. 

Aufrichten des Oberkörpers mit nach unten weisenden Laufflächen der Vorderpfötchen: Bei dieser Körperhaltung wird zusätzlich die Nase witternd nach oben gestreckt, und die Ohren werden steil aufgerichtet. Vor allem bei lauten Geräuschen oder bei plötzlichem Annähern ist dieses Verhalten zu beobachten. Es wird als Sichern bezeichnet, drückt aber auch Neugierde aus.

Aufrichten des Oberkörpers mit nach oben weisenden Laufflächen der Vorderpfötchen: Während beim Sichern der Oberkörper leicht nach vorne gestreckt wird, weicht er nun etwas nach hinten aus. Gleichzeitig werden bei dieser Abwehrbereitschaft ausdrückenden Stellung die Ohren angelegt und die Schneidezähne entblößt. In einer solchen Situation ist mit dem Hamster nicht gut Kirschen essen. Man lässt ihm besser Zeit zur Beruhigung, bevor man eine erneute Kontaktaufnahme versucht.

Der Hamster wirft sich auf den Rücken und bläst die Backentaschen auf: Diese blitzschnelle Aktion wird meistens von gefährlichen Frauchen mit angelegten Ohren und nach oben gerichteten Sohlenflächen aller vier Gliedermaßen begleitet. Sie bedeutet höchste Alarmstufe - Supergau! Also Hände weg!

Stelzbeiniges Gehen mit hochgerecktem Hinterteil und aufgestelltem Schwänzchen: Besonders beim Zusammentreffen von Junghamstern mit älteren Tieren kann man das als Demutshaltung bezeichnete Ausdrücken von Unterwerfung beobachten.

Luftsprünge: Nicht nur beim Menschen gelten Luftsprünge als Zeichen von Übermut und Lebensfreude. Auch Hamster in Teeniealter drücken so ihre Lebensfreude aus, indem sie wie Flöhe im Käfig herumhüpfen. Diese Entwicklungsphase der Junghamster nennt man deshalb das "Flohalter".

Strecken und Gähnen: Nachdem der Hamster seinen ausgedehnten Schlaf während der hellen Tageszeit beendet hat, kommt er mit Beginn der Dämmerung aus seinem Häuschen. Dabei gähnt er wiederholt und streckt sich genüsslich nach allen Seiten. Diese Dehnübungen macht ein Hamster jedoch nur, wenn er mit der Welt im Reinen ist, und drückt auf diese Weise Zufriedenheit und Wohlbefinden aus.

Lang anhaltendes, gründliches Putzen: Wie das Gähnen und Strecken gehört auch das intensive Belecken und Durchkämmen des Fells mit den Vorderpfötchen zum so genannten Komfortverhalten der Hamster. Es ist ebenfalls ein Zeichen von Wohlbehagen und Ausgeglichenheit. 

TIPP vom TIERARZT
Sollte sich der Hamster einmal in Ihren Finger verbeißen, versuchen Sie nie, ihn im ersten Schock wegzuschleudern! Das kann für ihn tödliche Folgen haben. Versuchen Sie, den kleinen Angreifer auf eine ebene Fläche zu setzen. Er lässt dann sofort los.

 

Was seine Lautsprache verrät

Die Lautsprache des Hamsters ist wie seine Körpersprache auch mehr auf Konfrontation als auf Austausch von Liebenswürdigkeiten oder "Smalltalk" ausgerichtet. Frei übersetzt heißt:

Maunzen und Knurren: "Fass mich nicht an - heute hab´ich Frust!"

Fauchen: "Hau´ab! Sonst scheppert´s!"

Zähnewetzen: "Nimm dich in Acht! Ich habe noch alle Zähne!"

Quieken: "Das war zu viel! Beim Beißen hört der Spaß auf!"

Kreischen: "Jetzt reicht´s! Das ging eindeutig unter die Gürtellinie!"


Wie gut kennen Sie Ihren Hamster?

Wenn Sie Ihren Hamster artgerecht halten möchten, müssen Sie über ein gewisses Sachwissen zu seiner Biologie verfügen. Testen Sie sich anhand der nachstehenden Fragen, und geben Sie sich selbst eine Note:

  Ja Nein
  • Leben Hamster in Rudeln?
O O
  • Brauchen sie einen ständigen Geschlechtspartner?
O O
  • Zählen Hamster zu den tagorientierten Tieren?
O O
  • Sind Zwerghamster bissiger als Goldhamster
O O
  • Besitzen Hamster ständig nachwachsende Backenzähne?
O O
  • Benötigen Hamster als Wüstentiere überhaupt Wasser?
O O
  • Darf man ihnen ab und zu ein Stückchen Schokolade geben?
O O
  • Soll man ihnen manchmal Mehlwürmer als Lebendfutter anbieten?
O O
  • Helfen die Männchen den Weibchen bei der Aufzucht der Jungtiere?
O O
  • Benötigen Hamster frische Äste und Zweige als Nagematerial?
O O
  • Eignen sich Bastfäden als Polstermaterial für das Schlafnest?
O O
  • Ist für den Hamster die Nase das wichtigste Sinnesorgan?
O O

 

AUFLÖSUNG:
1=Nein; 2=Nein; 3=Nein; 4=Nein; 5=Nein; 6=Ja; 7=Nein, 8=Ja, 9=Nein; 10=Ja, 11=Nein, 12=Ja

 


Abenteuerspielplatz für Hamster

In freier Natur kann es einen Hamster nie langweilig werden, wohl aber als Heimtier im Käfig. Deshalb ist es wichtig, ihn ausgiebig zu beschäftigen und seine hoch entwickelten Sinnesorgane zu fordern. Mit einem getrockneten Pinienzapfen, gibt es in jedem Gartencenter zu kaufen, kann sich Ihr Hamster eine ganze Weile lang beschäftigen! Klemmen Sie z. B. "Studentenfutter! oder andere Leckerbissen fest in die Öffnungen des Zapfens und lassen Sie Ihren Hamster sein Futter "erarbeiten". Mit Feuereifer wird sich der Kleine daranmachen, die Leckerbissen herauszufieseln. 

Spiellandschaft gestalten

1) Laufrad
Es sollte achsseitig geschlossen sein, damit sich der Hamster nicht verletzen kann. Der Querdurchmesser muss mindestens 16 cm betragen.

2) Spielplatz im Käfig
Spielplätze aus Natur- oder Sperrholz gibt es im Zoofachhandel zu kaufen. Damit kann der Hamster ausgiebig Gymnastik treiben.

3) Holzbrücke
Auch eine biegbare Holzbrücke lässt sich vielseitig im Käfig verwenden und animiert den Hamster zu  akrobatischen Kunststückchen.

4) Sisalkugel
Sie werden sehen, wie viel Spaß Ihr Hamster beim Versteckspielen in der kleinen Höhle mit den vielen Ausgängen hat. 

5) Fitness-Parcours
Hier findet der Hamster alles, was sein Herz begehrt: Wurzeln zum Klettern, eine Wippe zum Balancieren, eine Buddelschale mit Sand, einen Unterschlumpf für das Schläfchen zwischendurch, erhöhte Logenplätze und eine Knabbermahlzeit. 

6) Leiter
Mit Leiterchen aus Holz kann man den Fitness-Parcours, der immer auf dem Zimmerfußboden aufgebaut werden sollte, noch abwechslungsreicher gestalten. 

7) Kletterwürfel
Auch diese Kletterwürfel aus Holz gibt es im Zoofachhandel. Sie eignen sich sowohl für den Käfig wie auch für den Parcours.

8) Terrarienstein
Das dekorative Stein mit seiner porösen Oberfläche und seiner bizarren Form ist eigentlich für Terrarientiere gedacht. Doch auch der Hamster hat seine Freude daran.

Welcher Verhaltenstyp ist mein Hamster?

Hamster können im Verhalten sehr unterschiedlich sein. Im Wesentlichen lassen sich zwei Typen unterscheiden - der neugierige, draufgängerische Entdecker (Typ I) und das vorsichtige, zurückhaltende Sensibelchen (Typ II). Beobachten Sie Ihren Hamster und kreuzen Sie an, wie er sich in bestimmten Situationen verhält.

  Ja Nein
  • Kommt Ihr Hamster abends sofort aus dem Häuschen, sobald sicht etwas rührt?
O O
  • Verstaut er alles ohne zu zögern in den Backentaschen?
O O
  • Unterbricht er das Einhamstern oft, um zu sichern?
O O
  • Untersucht er neue Gegenstände im Käfig sofort?
O O
  • Huscht er beim Freilauf immer zu schnell an der Wand entlang?
O O
  • Kommt er nach kurzem Beschnuppern ohne zu überlegen auf die Hand?
O O
  • Putzt er sich ungeniert mehrere Minuten?
O O
  • Dreht er sich bei Berührung gleich maunzend auf den Rücken?
O O
  • Beißt er unvermittelt zu?
O O
  • Lässt er das Laufrad unbeachtet?
O O


AUFLÖSUNG:
Ihr Hamster gehört zu Typ I, wenn Sie die Fragen 1, 2, 4, 6 und 7 mit Ja beantwortet haben. Er gehört zu Typ II, wenn Sie die Fragen 3, 5, 8, 9 und 10 bejaht haben.


Beschäftigung groß geschrieben

Spielen im Sinne von körperlicher Betätigung zum Zeitvertreib, so aus Jux und Tollerei, kennt der Hamster nicht. Das würde einer sinnlosen Energievergeudung gleichkommen. Der Kampf um das tägliche Brot in der Wüste ist nämlich so hart, dass er gelernt hat, mit seinen Kalorien zu haushalten.
Als Einzelgänger beschäftigt er sich auch nicht spielerisch mit einem Partner, wie dies bei Rudeltieren der Fall ist, die vieles gemeinsam unternehmen. Von Ihrem Hamster können Sie nur dort eine unseren Vorstellungen entsprechende Reaktionen erwarten, wo sein natürliches Verhaltensrepertoire angesprochen wird.
Das müssen Eltern ihren Kindern erklären, wenn es um das Einrichten eines Abenteuerspielplatzes und um das Anschaffen von Hamsterspielzeug geht. Hamster begeistern sich nicht an Dingen, die den Spielsachen von Kindern nachempfunden sind. Verzichten Sie vor allen Dingen auf tierquälerische Artikel wie das so genannte "Hamsterauto" oder den "Hamsterball". Es gehört schon eine gehörige Portion Gefühllosigkeit dazu, einen Hamster in solch ein enges Behältnis zu sperren und sich zu amüsieren, wenn er es durch sein Laufen in Bewegung setzt. Je schneller das Tier läuft, weil es dem Gefängnis entkommen möchte, desto schneller wird das Gefährt. Ein makaberer Spaß!

Das gefällt Ihrem Hamster

Empfehlenswertes Beschäftigungsmöglichkeiten sind z. B. Röhren aus Trockengras mit Öffnungen zum Hinein- und Hinauskriechen oder Spielgeräte aus Holz wie beispielsweise ein mehrfach durchbohrter Würfel, eine Wippe oder ein tunnelartig ausgehöhlter Holzrundling. Jedoch entspringt alles, was bei einem Hamster nach Spielen aussieht, seinem Erkundungsverhalten in Zusammenhang mit der Futtersuche. Sobald er eine Klettervorrichtung mit der Nase untersucht und ein paar Mal ausprobiert hat, ist sie für ihn nicht mehr interessant. Er möchte stets Abwechslung haben. Auch in der Natur verändert sich ein Hamsterbiotop sehr schnell. Dazu genügen ein paar kräftige Windstöße oder ein plötzlicher Regenguss.
Deshalb sollt man gegen die Käfiglangeweile immer wieder andere Gegenstände zum Beschnuppern, Durchkriechen, Verstecken, Beklettern und Untersuchen anbieten. Das müssen nicht immer teure Zubehörteile sein. Sie können dabei Ihrer Fantasie freien Lauf lassen: Schächtelchen, Kistchen, Wurzelteile und Rindenstücke vom Spaziergang, Kunststoffrohre, Hohlziegel - alles wird dankend akzeptiert. Achten Sie aber bei den ausgewählten Gegenständen immer auf eventuelle Verletzungsgefahren beziehungsweise auf giftige Komponenten in Form von Klebstoffen oder Farbe. Denken Sie daran, dass unsere Vorstellung vom Spielen der Gefühlswelt der Hamster oft völlig fremd ist. Eingesperrt sein in der Puppenkiste oder Fahren mit der elektrischen Kindereisenbahn lösen bei dem Tier mit Sicherheit denselben Stress aus wie der "Hamsterball" oder das "Hamsterauto". 

TIPP vom ZOOHÄNDLER
Wenn Ihr Hamster nach dem Freilauf im Zimmer nicht zurück in den Käfig will, leistet ein Plastikbecher gute Dienste, um ihn einzufangen. Als Höhlenbewohner sucht er gern in einem derartigen Behältnis Zuflucht, und Sie können den Ausreißer problemlos zurück in den Käfig setzen!


Der Wohlfühl-Test für Ihren Liebling

 

  • Wie viele Stunden ist Ihr Hamster abends und frühmorgens auf Achse?
O   
1/2 Stunde
0 Punkte
O   
1 Stunde
1 Punkt
O
länger
3 Punkte
  • Zeigt er Interesse an Veränderungen seiner Umgebung?
O
läuft vorbei
0 Punkte
O
schnuppert kurz
1 Punkt
O
untersucht intensiv
3 Punkte
  • Kommt er auf Ihre Hand, wenn Sie ihm diese zum Hochklettern anbieten?
O
ja
3 Punkte
O
nein
0 Punkte
 
  • Nagt Ihr Hamster gerne?
O
ja
3 Punkte
O
nein
0 Punkte
 
  • Wie sieht sein Fell aus?
O
glänzend
3 Punkte
O
struppig
0 Punkte
 
  • Was macht Ihr Hamster, wenn Sie das Käfigtürchen zum Freilauf öffnen?
O
er ist ängstlich
0 Punkte
O
er überlegt lange
1 Punkt
O
er ist sofort draußen
3 Punkte
  • Wie viel des angebotenen Futters trägt er in sein Häuschen?
O
wenig
0 Punkte
O
etwa die Hälfte
1 Punkt
O
alles
3 Punkte
  • Welchen körperlichen Gesamteindruck macht Ihr Hamster?
O
mager
0 Punkte
O
weder zu dick noch zu dünn
1 Punkt
O
rund und mollig
3 Punkte
  • Wie hält er es mit seiner Körperpflege?
O
putzt sich häufig
3 Punkte
O
gelegentlich
1 Punkt
O
gar nicht
0 Punkte
  • Wie sieht die Umgebung von Mund, Nase, Augen und After aus?
O
alles nass, Haut gerötet
0 Punkte
O
trocken und sauber
3 Punkte
O
Haare etwas verklebt
1 Punkt

 

Auflösung:
0 - 10 Punkte: Der Hamster hat Probleme. 10 - 18 Punkte: Dem Hamster könnte es besser gehen.
18 - 25 Punkte: Der Hamster fühlt sich wohl. 25 - 30 Punkte: Der Hamster ist optimal in Form.


So fühlt ein Hamster

Generell muss man sich davor hüten, Gefühle des Menschen auf ein Tier zu übertragen. Das sogenannte Vermenschlichen führt häufig zu Fehlinterpretationen von Verhaltensweisen, die man beobachtet hat. Wie den meisten Kleinsäugern fehlt auch dem Hamster weitgehend eine ausgeprägte Laut- und Körpersprache, um Freude, Trauer, Zufriedenheit oder Frust auszudrücken - sofern man diese Gefühle bei ihm überhaupt voraussetzen kann. Am plausibelsten lässt sich die Empfindungswelt des Hamsters erklären, wenn man dazu seine natürlichen Verhaltensweisen zu Rate zieht.
Einem unverbesserlichen Einzelgänger wie dem Hamster ist Gesellschaft meistens lästig. Von Natur aus besitzt er eine ausgesprochene Kontaktscheue und ist sich selbst genug. Man muss ausloten, ob er gerade in Stimmung für ein Date ist oder ob er lieber ungestört sein möchte.
Keinesfalls darf man ihn zu irgendwelche Aktivitäten zwingen, mögen sie uns auch noch so interessant oder kurzweilig erscheinen. Zwang empfindet er als Stress, und die Hand, die ihn gegen seinen Willen von oben ergreift und irgendwo hinsetzt, flößt ihm Angst ein. In diesem Zusammenhang drängt sich das Bild vom Riesen Gulliver auf, der in seiner riesigen Faust ein ängstlich zappelndes Männlein festhält. Genauso ausgeliefert mag sich ein kleiner Hamster in der Hand des Menschen fühlen. Bei ihm nennt man dies den Beutegreifeffekt. In freier Natur gelten Hamster, wie viele andere Kleinsäuger, als Beuteltiere für Greifvögel. Deshalb verbinden sie alles, was sich unvermittelt von oben annähert, mit drohender Lebensgefahr und reagieren mit Ängstlichkeit und Fluchtverhalten. 

Kinder und Hamster

Nicht jedem Kind, das einen Hamster haben möchte, kann man diesen Wunsch erfüllen. Derart kleine Lebewesen setzen ein weitaus höheres Maß an Einsichtigkeit und Behutsamkeit im Umgang voraus als Hund und Katze. Schon eine Ungeschicklichkeit beim Hochheben oder ein Sturz von der Tischkante können lebensgefährliche Verletzungen hervorrufen. Das Skelett dieser Tiere ist im Vergleich zur übrigen Körpermasse sehr zart und entsprechend anfällig für Knochenbrüche. Besonders die kleinen Zwerghamster mit nur 60 bis 80 g Körpergewicht sind in dieser Hinsicht gefährdet.
Hinzu kommt. dass kleine Kinder of noch sehr tollpatschig sind und grob zufassen, weil die Feinmotorik ihrer Finger noch nicht voll entwickelt ist und sie ihre Bewegungen nicht entsprechend abstimmen können.
Warum üben gerade Hamster auf Kinder so eine starke Faszination aus?
Dies hat seinen Grund vor allem darin, dass sie durch ihr äußeres Erscheinungsbild das so genannte Kindchenschema in idealer Weise verkörpern: Großer Kopf, eine relativ hohe Stirn, knopfartig hervortretende, ausdrucksvolle Augen und eine starke Wangenpartie. Dieses Aussehen erinnert Kinder an ihre kleinen Geschwister, an Puppen oder Teddybären. Das weiche, durch seine warmen Farben ansprechende Fell des Hamsters animiert zum Streicheln und Kuscheln.
Doch der Hamster ist kein Spielzeug - er ist ein Tier zum Beobachten.
Kinder sollten mindestens 12 Jahre alt sein, bevor man ihnen einen Hamster kauft. In diesem Alter erwacht häufig die Lust, etwas zu ergründen oder zu entdecken. In Bezug auf genaues Beobachten sind Kinder den Erwachsenen überlegen. Tierärzte erfahren in der Sprechstunde die exakten Details beim Erfragen des Krankheitsvorberichtes immer von Kindern. Sie schauen den Tieren of stundenlang zu, registrieren jede Abweichung vom Normalzustand und liefern mit ihren präzisen Angaben manchmal die halbe Diagnose.
Für alles was man den Kindern in Zusammenhang mit Tieren beibringen möchte, sollte man eine logische Begründung geben. Also kein bloßes Verbot aussprechen wie "Das darf man nicht!", sondern erklären nach dem Motto "Das geht nicht, weil ..." So können Eltern durch Interesse und Anteilnahme bei der Haltung eines Hamsters das Naturverständnis ihrer Kinder positiv beeinflussen. Solche Kinder kommen nie auf die Idee, einer Fliege oder einem Käfer die Flügel oder die Beine einfach aus Spielerei auszureißen.
Zu den wichtigsten Hinweisen im Zusammenhang mit der Haltung eines Hamsters gehört, dass der Hamster ein dämmerungs- und nachtaktives Tier ist, das tagsüber ungestört schlafen will und absolute Ruhe braucht. 
Ebenso nötig ist die Erklärung, warum ein Hamster das Berühren mit der Hand nicht unbedingt als Zeichen der Zuneigung verspürt und eher wegläuft, als sich anzuschmiegen. Ein Hamster reagiert ängstlich , weil ihm der Geruch der Hand fremd ist und sein Instinkt ihm Zurückhaltung signalisiert. Sympathischer wirkt die Hand, wenn sie vor dem Streicheln ein paar Mal in die Käfigstreu gefasst hat und nach Hamster "duftet". Das macht vertraut!

Hamster haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Lassen Sie Ihren Hamster stets an ihren Händen riechen, wenn Sie ihn hochnehmen möchten. Er erkennt Sie an Ihrer persönlichen Duftnote.

Wunschzettel des Hamsters

Das mag er: Das mag er nicht:
1. Der Hamster liebt schummrige Beleuchtung 1. Er verabscheut grelles Licht.
2. Er möchte es gemütlich warm. 2. Raumtemperaturen unter 15 °C sind ihm
   unangenehm.
3. Tagsüber braucht er ungestörten Schlaf. 3. Bodenerschütterungen und laute Stimmen
   stören den Tagesschlaf.
4. Ein gut gepolstertes Schlafhäuschen sorgt    
   für Behaglichkeit.
4. Er will nicht geweckt und unvermittelt
   hochgehoben werden.
5. Er will viel laufen und sein Umfeld
   erkunden.
5. Zugluft, Zigarettenrauch und hohe Luft-   
   feuchte begünstigen Atemwegsinfektionen.
6. Ohne Nagematerial zur Zahnabnutzung geht
   es nicht.
6. Er verabscheut Seifen- und
   Desinfektionsmittelgerüche an den Händen.
7. Der Hamster braucht seinen Stallgeruch, um
   sich heimelig zu fühlen.
7. Alles Hektische ist ihm zuwider.
8. Leise Backgroundmusik empfindet er als
   angenehm.
8. Er mag nicht abwärts klettern.

 

Vertrauen aufbauen Schritt für Schritt

Bei der Eingewöhnung Ihres Hamsters müssen Sie sehr behutsam vorgehen. Je einfühlsamer Sie sich verhalten, desto schneller wird das Tier sich in seiner neuen Umgebung einleben, rasch zutraulich und schließlich handzahm werden. 
Sein neues Zuhause muss der Hamster zunächst einmal in Ruhe erkunden. Er kennt sich hier ebenso wenig aus wie wir in einer fremden Wohnung, in der wir die Lichtschalter oder den Kühlschrank suchen. Etwas leichter wird die Eingewöhnung, wenn Sie dem Tier ein wenig Einstreu und Polstermaterial aus seinem alten Käfig im Zoofachgeschäft in seine neue Behausung legen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die so genannte Stimmungsübertragung. Dies bedeutet nicht, dass man den Hamster mit Fröhlichkeit oder Trauer im Sinne von Lachen oder Weinen anstecken kann, sondern dass sich die momentane Grundstimmung des Menschen auf das Tier überträgt. Vor allem Nervosität und Hektik im negativen sowie in Ruhe und Gelassenheit im positiven Sinne werden von den Tieren registriert. Mit einem Wort - Stress vermeiden!

1. Neugierig machen
Zunächst müssen Sie den Hamster an die Gegenwart Ihrer Person gewöhnen. Er merkt sehr bald, dass ihm von Ihnen keinerlei Unannehmlichkeit droht, und erkennt Sie an Ihrer Schrittfolge, am Klang Ihrer Stimme und an Ihrer Silhouette. Deshalb sollte beim Annähern immer dasselbe Ritual ablaufen: Treten sie langsam an den Käfig heran, nehmen Sie davor Platz und schauen Sie dem Hamster zu, ohne ihn auf sich aufmerksam zu machen.

2. Hantieren am Käfig
Die nächste Stufe, Vorbehalte abzubauen, geht über einfache Handlungen am Käfig: Öffnen des Türchens, Auffüllen des Futterschüsselchens sowie der Tränkeflasche, kontrollieren des Schlafhäuschens und vorsichtiges Abnehmen des Gitteraufsatzes zum Erneuern der Einstreu. Dabei sollten Sie den Hamster immer im Auge behalten, denn wenn er erschrickt, kann es passieren, dass er versucht, Reißaus zu nehmen.

3. Füttern mit der Hand
Die erste direkte Kontaktaufnahme beginnt mit dem Verabreichen von Leckerbissen, z. B. Birnen- oder Apfelschnitze oder ein Mehlwurm, zwischen Daumen und Zeigefinger durch die Gitterstäbe des Käfigs. Hat der Hamster die ersten Teilchen entgegengenommen und in den Backentaschen verstaut, hält man die nächsten Stückchen etwas stärker fest, damit er länger an den Fingern bleiben muss.

4. Frei von Angst
Während der Hamster mit der Annahme der dargebotenen Leckerbissen beschäftigt ist, versuchen Sie nun, ihn mit den Fingern der anderen Hand vorsichtig am Kopf zu kraulen. Sobald er das als angenehm empfindet und die Berührung auch ohne Leckerbissen duldet, können Sie Ihren Hamster als "fingerzahm" bezeichnen und zum nächsten Schritt übergehen.

5. Freundschaft besiegelt
Wenn der Hamster beginnt, sich schnuppernd für die Hand zu interessieren und sie gar hinaufklettert, ist das Eis vollends gebrochen. Dabei lässt man das Tier selbst entscheiden, wie schnell es diese letzte Hürde nehmen möchte. Üben Sie auf keinen Fall Zwang aus. Das verunsichert Ihren Hamster und macht oft alles bislang Erreichte sofort wieder zunichte!

6. Völlig entspannt
Nach einiger Zeit wird der Hamster Spuren seines körpereigenen Geruchs an Ihnen feststellen und von sich aus den Handkontakt suchen. Dabei spielt auch die Wärme der Haut eine große Rolle. Achten Sie darauf, dass Ihre Hände beim Hochheben des Hamsters warm sind und nicht etwa nach Parfüm, Seife oder scharfen Haushaltsreinigern riechen. 

Hamster und andere Heimtiere

Beim Hamster entscheidet vor allem die Nase, ob er sich mit jemanden einlässt oder nicht. Doch fast alle anderen Heimtiere "stinken" ihm, sogar seine eigenen Artgenossen. Lediglich in der Brunstzeit sind Mann und Frau einander zugetan. Dabei kommt insgesamt nicht einmal eine Flitterwoche heraus, bestenfalls zwei oder drei Tage. Zwerghamster bilden hier eine Ausnahme. Keinesfalls sollten Sie Ihren Hamster mit anderen kleinen Nagern oder gar mit Hund und Katze zusammenbringen. Fast immer gibt es Mord und Totschlag - entweder stimmt die Chemie nicht, was den Geruch angeht, oder die unterschiedlichen Größenverhältnisse und der Jagdtrieb bereiten Probleme.

Freilauf im Zimmer

Nach ausgiebigem Schlafen möchte sich Ihr Hamster zunächst einmal richtig satt essen und dann auf Erkundung ausgehen. Wo kann er das besser als bei einem Ausflug im Zimmer? Eilig läuft er hin und her, schnuppert hier, schnuppert da. Seine Sinne werden hellwach. Teppich und Tapete versprechen ein hervorragendes Nistmaterial abzugeben, Möbelstücke dienen als herrlich sichere Schlupfwinkel, und mancher Gegenstand wird für ihn zum Trimm-Dich-Gerät. Doch bevor Sie Ihrem Hamster das Zimmer zur Verfügung stellen, sollte er unbedingt handzahm sein. Nur dann lässt er sich ohne Probleme wieder zurück in den Käfig setzen. Allerdings hilft auch manchmal ein Trick: Legen Sie einfach Leckerbissen wie etwa Trockenfrüchte bis hin zum Käfig aus. Ihr Hamster wird sich diese Futterstraße nicht entgehen lassen und schließlich ganz unbewusst im Käfig landen. Und noch etwas: Lassen Sie den Hamster nur auf dem Boden laufen. Bereits Stürze aus geringer Höhe können infolge seines zierlichen Skeletts zu tödlichen Wirbelsäulenverletzungen führen. Zwerghamster sind wegen ihrer geringen Körpergröße und Flinkheit weniger für den Freilauf geeignet.

Gefahrenquellen

  • Glatte, nasse, kalte und zugige Fußböden (Verletzungs- und Erkältungsgefahr).

  • Stromleitungen, Elektrogeräte (tödlicher Stromschlag, Verbrennungen).

  • Mit Wasser gefüllte Gefäße (Gefahr des Ertrinkens).

  • Spitze Gegenstände wie etwa Reißnägel (Verletzung der Backentaschen).

  • Gebeiztes und lackiertes Holz (Vergiftungsgefahr).

  • Medikamente (Vergiftungsgefahr).

  • Wandspalten, Heizkörper, Sockel von Einbaumöbeln (Gefahr den Einklemmens).

  • Giftige Zimmerpflanzen wie z. B. Becherprimel, Christusdorn, Korallenbäumchen, Weihnachtsstern (Vergiftungsgefahr).